4. und 5. Juni: Fahrrad-Demonstration gegen A20/A26

Am 4. und 5. Juni geht es rauf auf die Räder. Kommt zur Fahrrad-Demonstration gegen die A 20/A 26 von der Elbe durch den Wesertunnel

Freitag 4.6. 

vom Elbtunnel-West über Prahmfähre Gräpel (Oste) nach Hipstedt

Camp zum Übernachten

Samstag 5.6.

von Hipstedt durch den Wesertunnel nach Nordenham

Karte (Klicken zum Vergößern)

Die Route auf Komoot:

Gauensiekermoor-Stotel: https://www.komoot.de/tour/356558731

Kleinensiel-Nordenham: https://www.komoot.de/tour/360457809

Infos zur Fahrraddemonstration gegen A 20/26 am 4./5. Juni

Von der Elbe durch den Wesertunnel

Um den Drive vom Dannenröder Forst mit ins Super-Wahljahr zu nehmen, haben sich bundesweit Bürgerinitiativen und Organisationen zusammengetan, um am ersten Juni-Wochenende  Aktionstage gegen Autobahnbau  unter dem Motto „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt – Autobahnbau stoppen“ durchzuführen.

Auch wir von A 20-NIE! sind dabei: Entlang der geplanten A 20 finden   Fahrraddemonstrationen und Aktionen statt, bei Bad Segeberg (Samstag), bei Glückstadt, an der Elbfähre (Samstag), zwischen Elbe und Weser (Freitag und Samstag) und bei Rastede/Oldenburg (Samstag). (siehe http://www.A20-nie.de)

Die Fahrraddemonstration gegen A20/A26 von der Elbe durch den Wesertunnel startet am Freitag, 4. Juni. Eine Demonstration mit Fahrrädern entlang der A 26-Trasse von Stade nach Drochtersen bildet den Auftakt. Die Zeiten sind so gewählt, dass aus Richtung Hamburg eine Anreise nach Stade per Regionalbahn möglich ist.

Es geht weiter über die von der A 20-Planung betroffenen Dörfer zur Prahmfähre in Gräpel. Nach einer Rast wird übergesetzt und trassennah durch die nördlichen Naherholungsgebiete Bremervördes zur B 71/74 geradelt, dann weiter zum Übernachtungscamp in Hipstedt.

Am Samstag geht es weiter durch die eiszeitliche Geestlandschaft um den Wollingster See zur Weser. Höhepunkt ist die Durchfahrt durch den Wesertunnel auf einer Kraftfahrstraße, die die Autobahnplaner zur Autobahn nachrüsten wollen. Durch die Wesermarsch geht es parallel zu Bahn und Deich nach Nordenham, zur Abschlusskundgebung.

Jede Tagesetappe ist 55-60 km lang. Wir freuen uns über jeden, der ein kurzes oder längeres Stück mitfahren möchte oder uns mit Protest-Schildern oder Transparenten in Empfang nimmt!

Abfahrtszeiten:

Die Zeiten werden sicher nicht exakt stimmen. An manchen Stellen werdet Ihr vielleicht auf uns warten müssen. Wir fahren aber nicht vor diesen Zeiten ab!

 

Am Freitag, 4.6.:

 9:00  Uhr Stade Bahnhof

10:00 Uhr Drochtersen, Gauensiekermoor 2

10:45 Uhr Engelschoff, „Danz- und Klönhus“, Dorfstraße (H1, siehe Karte unten)

11:30 Uhr Breitenwisch, Gasthaus Jarck (H2, siehe Karte unten)

12:00 Uhr Burweg, Hof Hellwege (H3, siehe Karte unten)

12:45 Uhr Oldendorf, Ecke Kranenburger Straße/Hauptstraße

13:10 Uhr Estorf, Schule

14:30 Uhr Prahmfähre Gräpel West (Ankunft Gräpel Ost 13:35 Uhr)

15:00 Uhr NiederOchtenhausen Gaststätte Quell

15:30 Uhr Höhne (Ecke Waldstraße/An der Höhne beim Betonwerk)

16:30 Uhr Oerel Bahnhof

17:10 Uhr Heinschenwalde Bahnhof

17:30 Uhr Camp Hipstedt, Moorlandsweg        

Am Samstag, 5.6.:

10.00 Uhr Start am Camp

12.00 Uhr Wollingster See (Ankunft 11.00 Uhr)

13.30 Uhr Lunestedt Bahnhof

14.30 Uhr Loxstedt Bahnhof

15:10 Uhr Stotel

16:10 Uhr Kleinensiel

17:00 Uhr Nordenham Marktplatz Abschlusskundgebung

Fahrradtransport am Freitag:

Wir versuchen, Transportmöglichkeiten für Menschen und Fahrräder zum Start bei Drochtersen und für die Rückkehr zu organisieren. Nur mit Anmeldung!

Raum Hipstedt und Bremervörde: Kontakt 04768-685

Raum Oldendorf, Himmelpforten, Burweg, Drochtersen, Wischhafen: Kontakt 04144-7137

Aus den Städten:

aus Richtung Hamburg / Buxtehude

 Abfahrt HH-HbfnachAnkunftWeiterfahrt
Freitag08:06 Uhr RE  Stade08.56 Uhr9:00 Uhr Demonstration entlang A26-Trasse nach Drochtersen, dort 10:00 Start A20-Trasse
Freitag10:05 Uhr RE  Himmelpforten11:08 UhrIndividuell nach Breitenwisch, Gasthof Jarck
Freitag15:06 Uhr RE +                  EVBHeinschenwalde16:49 UhrUmsteigen in Buxtehude auf EVB-Zug, in Heinschenwalde mit Demonstration zum Camp in Hipstedt
Samstag08:06 Uhr RE+                  EVBHeinschenwalde09:49 UhrUmsteigen in Buxtehude auf EVB-Zug, individuell zum Camp in Hipstedt

aus Richtung Bremen

 Abfahrt HB-HbfnachAnkunftWeiterfahrt
Freitag15:56 Uhr RE+                  EVBHeinschenwalde17:08 UhrUmsteigen in Bremerhaven Hbf auf EVB-Zug, in Heinschenwalde mit Demonstration zum Camp Hipstedt
Samstag07:56 Uhr RE+                  EVBHeinschenwalde09:08 UhrUmsteigen in Bremerhaven Hbf auf EVB-Zug, in Heinschenwalde individuell zum Camp in Hipstedt
Samstag12:40 Uhr NWBLunestedt13:14 Uhr13:30 Uhr mit Demonstration Richtung Loxstedt
Samstag13:40 Uhr NWBLoxstedt14:18 Uhr14:30 Uhr mit Demonstration Richtung Stotel/Wesertunnel

aus Richtung Bremerhaven

 Abfahrt BRH-HbfnachAnkunftWeiterfahrt
Freitag16:36 Uhr EVBHeinschenwalde17:08 UhrMit Demonstration zum Camp in Hipstedt
Samstag08:36 Uhr EVBHeinschenwalde09:08 UhrIndividuell zum Camp in Hipstedt

Rückfahrt ab Nordenham:

nach Süden mit Zug ab Bahnhof Nordenham

nach Osten über Fähre Blexen – Bremerhaven zum Hbf Bremerhaven

Abfahrten der Fähre in Blexen nach Bremerhaven: 18:40 Uhr, 19:40 Uhr, 20:40 Uhr (letzte)

Bei der Demonstration:

  • Für Nachfragen unterwegs zwischen Drochtersen und Gräpel Tel.0170 2138924, danach Tel. 01523 6776244
  • Zwischendurch gibt es kurze und längere Pausen mit Informationen über die A 20-Trasse und den Widerstand
  • An einigen Stellen wird es Getränke oder Snacks geben
  • keine Getränke und kein Essen herumreichen
  • 1,5 m Abstand, außer für Personen aus gleichem Haushalt
  • Beim  Anhalten Maskenpflicht, beim Fahren keine Maske erforderlich

Wir freuen uns über jede Unterstützung und kreative Ideen an der Strecke!

Auf dem Camp:

  • Bringt Zelt, Isomatte und Schlafsack mit!
  • Es gibt Abendessen und Frühstück
  • Zugang zum Camp nur mit aktuellem Testnachweis (max. 48 Std. alt),                  mit Nachweis einer wirksamen Impfung vor mindestens 14 Tagen,                           mit Nachweis einer Genesung oder                                                              Selbsttest vor Ort im Beisein einer*s Verantwortlichen

Bringt bitte Selbsttests mit! Notfalls stehen auch Tests zur Verfügung.

  • Eintrag in Kontakt-Nachverfolgungsliste erforderlich
  • Maskenpflicht auf dem ganzen Gelände außer im eigenen Zelt
  • Alkoholverbot auf dem Gelände

Es wäre schön, wenn sich Interessierte an der Camp-Übernachtung bei uns melden würden, damit wir die Anzahl besser einschätzen können.

Kontakt: Tel 04768-685      aktionbrv@gmx.de

Karte zur Demonstration von Stade nach Drochtersen entlang der A 20

Streckenlänge lt. Komoot: 16 km

zum Vergrößern der Karte:

https://www.komoot.de/tour/365089695

Karte mit Haltepunkten am Freitag morgen:

Und was sonst noch am 5.6. an der A 20 stattfindet:

Infos zu 3. Glückstadt/Fähre: Länderübergreifende Demo

Länderübergreifende Demo mit Elbfähre am 05.06.

Abfahrt Fähranleger Wischhafen:  ca.12.00 Uhr

Damit kein „Stau“ auf der Elbfähre entsteht, kommt/kommen Sie  bitte als Radfahrer oder Fußgänger!

Gemeinsam mit MitstreiterInnen aus SH zeigen wir unseren Protest während der Überfahrt und beim Anleger in Glückstadt (Überfahrt ca. 30 Minuten).

Kundgebung am Fähranleger Glückstadt: 13.00 Uhr

Wer möchte, kann mit den FreundInnen aus SH weiterradeln bis nach Kollmar, wo der geplante Elbtunnel aus der Erde kommen soll.

Anfahrt zur Fähre Wischhafen:

Im eigenen PKW – evtl. mit Fahrradträger

Elbe-Radwanderbus oder mit KVG (Bushaltestelle à Fähre: ca. 500 m)

Abfahrt Elbe-Radwanderbus:

Bhf Stade – Vorplatz – Bushaltestellen: 10.40 Uhr

Ankunft an der Fähre Wischhafen: 11.22 Uhr

Frühes Erscheinen am Bahnhof sichert möglichst viele Fahrradplätze – keine Reservierung möglich!

Abfahrt  KVG-Linienbus 2025 ab Stade/Bhf: 10.07 Uhr!

Kontakt Anfahrt Wischhafen: Renate Matthes  Michael Quelle

Egal, ob ihr/Sie ein Teilstück mitfahrt/mitfahren oder sogar zwei Tage dabei seid/sind

…ob ihr/Sie gen Wesertunnel oder auf der Elbfähre mitkommt/mitkommen,

wir freuen uns auf euch/auf Sie! J

Bringt /Bringen Sie sportlichen Kampfgeist und zeigt/zeigen Sie „Flagge“ an Rädern oder Kleidung.

Zur besseren Planung aller Aktionen freuen wir uns über Rückmeldungen

Renate Matthes                             Ute Jungclaus

Karl-Kühlcke-Str.66                      Dörpstroot 24 

21680 Stade                                  21709 Burweg Bossel          

renate.matthes@gmx.net             utejungclaus@t-online.de

Tel. 0163 1481299                        Tel.   04144 1762

                                             mob. 0170 2138924

Michael Quelle                              Ursel Trescher/Hermann König

Brinkstraße 7                                 Bahnhofstraße 22     

21680 Stade                                  27432 Hipstedt          

MichaelQuelle@gmx.de              trescherking@t-online.de    

Tel. 04141 68816                          Tel. 04768 685

18.04.2021: Radtour entlang A20-Trasse

Von Glinde zur Malse

Radtour entlang der A 20-Trasse

Sonntag 18. April

     13:00 Uhr      Treffpunkt in Glinde, B 495, Höhe Glindmoorstraße

ca.13:45 Uhr      Oerel, K 116 zwischen Oerel Bahnhof und B 71/74

ca.14:30 Uhr      Hipstedt, Barcheler Weg

                            zwischen Moorlandsweg und Hof Freitag

danach               Hipstedt, Sünderwalder Weg und Vor dem Holze

ca.15:15 Uhr      Abschluss Malse, Malser Straße beim Malser Friedhof

Hinweis: Für die Rückfahrt besteht die Möglichkeit, den Bahnhof in Frelsdorf oder Heinschenwalde anzusteuern.

Textfeld: Bitte an Masken und 1,5 m Abstand denken!

Wir brauchen eine Verkehrswende und keine Autobahn!

BI A 20-Nie! Hipstedt und umzu

Kontakt: Tel. 04768-685

15.11. Soli-Aktion für den A49-Widerstand an der Höhne

Autobahngegner*innen aller (Bundes-)Länder – vereinigt Euch!

So, wie wir hier seit Jahrzehnten gegen eine unsinnige Küstenautobahn-Planung ankämpfen, so gibt es auch in Mittelhessen langjährigen Widerstand gegen die A 49.

Hier sollen Moore und Wälder – wichtige CO²-Speicher – zerstört werden.

Im Dannenröder Wald ist es ein weitgehend intakter Mischwald, der das Trinkwasserreservoir von 500 000 Menschen im Rhein-Main-Gebiet speist und schützt.

Schon letztes Jahr sollten dort die Rodungen für die Autobahn beginnen. Verhindert wurden sie  durch Waldbesetzungen. Baumhäuser, Tripods, Traversen und Barrikaden wurden gebaut. Manche Aktivisti leben nun schon ein Jahr im Wald. In der Gemeinschaft im Wald wird ein anderer Umgang mit Mitmenschen und Natur nicht nur diskutiert, sondern im Kleinen umgesetzt.

Inzwischen hat sich der Dannenröder Wald zu einem nationalen Brennpunkt in der Auseinander-setzung um eine Verkehrswende entwickelt.  Der Verkehr ist der Bereich, in dem der CO²-Ausstoß munter weiter wächst. Ein wirkungsvolles Konzept zur bundesweiten CO²-Reduzierung ist nicht in Sicht. Wer an der Regierung ist, ob schwarz, rot oder grün, baut weiter an den Autobahnen – und hat dann, mit Krokodilstränen im Auge, kein Geld für Schienenreaktivierungen, für Sozialtickets,  für öffentliche Nahverkehrsnetze und Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe.

Seit Beginn dieser Woche sind Polizeieinheiten, Räumpanzer, Hebebühnen und Harvester im Wald, um die Hütten zu räumen, um Wald für die Autobahnschneise roden zu können.

Es sind aber auch viele verantwortungsbewusste, fantasievolle Aktivisti im Wald, aus ganz Deutschland, aus dem Ausland, auch aus Bremervörde!

Wir von    A 20-Nie!   sind solidarisch mit den Anwohner*innen von

 #keineA49, mit  #Dannibleibt und  #waldstattasphalt!

Sofortiger Stopp der Räumung und Rodung im Dannenröder Wald!

Am 26. Oktober hängten Aktivisti an Autobahnbrücken Transparente auf und seilten sich dabei über der Autobahn ab, in einer Höhe, in der sie den Verkehr nicht behinderten. Trotzdem wurden 11 Personen verhaftet. 7 davon, die ihre Identität nicht preisgegeben haben, sind bis heute in der JVA Frankfurt in Untersuchungshaft wegen „Nötigung und Fluchtgefahr“. Gleichgelagerte Aktionen wurden Mitte Oktober von der Staatsanwaltschaft Gießen nicht als strafbar eingestuft. Die Inhaftierten sind 23 Stunden allein in der Zelle. Nachts werden sie alle 1 bis 1 ½ Stunden geweckt. Für sie abgegebene Bücher, Zeitungen und Geld für Telefonate mit den Rechtsanwälten werden nicht ausgehändigt.

Kriminalisierung und Schikanen halten den Widerstand nicht auf!

Wir fordern die sofortige Freilassung der Aktivisti von der Autobahnbrücke!

Schluss mit dem Autobahnbau!                 Kein Wald ist egal!

Solidaritätsbesuch im Dannenröder Wald

Solidaritätsbesuch der BI A20-NIE! Hipstedt und umzu bei Gegner*innen der A 49 anlässlich des wöchentlichen Waldspaziergangs im besetzten Dannenröder Wald am 1. November 2020.

A20 NIE!

Stellt A20 NIE Schilder auf!

Viele werden sie kennen, die A22 NIE Schilder gegen Küstenautobahn. Seit etwa 15 Jahren sind sie hier und dort in Dörfern und Landschaft zu finden.

Längst heißt die Autobahn nicht mehr A22. Blieb aber durch die Umbenennung in A20 der gleiche Mist.

Die Bi A20 NIE Hipstedt und umzu hat jetzt aktuelle Schilder anfertigen lassen. Sie sind angelehnt an die alten Schilder,  haben wieder die Maße 80cm x 60cm und sind wetterfest. Lediglich die 22 wurde durch eine 20 ersetzt.

Ein Schild kostet 25,-€. Ihr bekommt es bei der Bi A20 NIE Hipstedt, Telefon 04768-685.

Die Schilder sind gedacht für Haus, Garten, Schuppen oder Gartenzaun. Sehr schön machen sie sich im oder am Carport, am Baumhaus und Bauwagen … Wenn Ihr eine Wiese, einen Wald, Weide oder Acker habt? Nur zu! Euch fällt gewiss ein öffentlichkeitswirksamer Platz für notwendigen Autobahnprotest ein.

Widerständigkeit ist schließlich nicht nur gegen Viren wichtig!

 

Burweg

 

Kranenburg

 

Bossel

 

Himmelpforten

 

Burweg

 

Bremervörde

 

Bossel

 

Kranenburg

 

Oldendorf

 

Oldendorf

Oldendorf

 

Bremervörde

 

Loxstedt

 

Bossel

 

Mehedorf

 

Kranenburg

 

Estorf

 

Stade

Frelsdorf
Frelsdorf
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Hipstedt
Burweg
Breitenwisch

Breitenwisch
Breitenwisch
Barchel

26.01.2020 – Trassenspaziergang A20-NIE!

Für Mensch und Natur. Für Bremervörde und das Klima. Die Planungen für die A 20 einstellen!

Die Küstenautobahn ist ein Produkt der verfehlten Verkehrspolitik des letzten Jahrhunderts. Schon vor 50 Jahren hätten Güter, die über lange Strecken transportiert werden, vor allem auf die Bahn gehört. Bereits 1970 war es unsozial, dass Menschen, die nicht über ein eigenes Auto verfügten, in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt waren. Nie ließ sich weg diskutieren, dass die Küstenautobahn die Natur massiv schädigen würde.

Aber nicht nur Gerhard Schröder war ein „Autokanzler“. In der Bundesrepublik regierte und regiert die Autolobby stets mit. So wurde der Zugverkehr zwischen Bremervörde und Zeven eingestellt. Es folgten die Strecken von Bremervörde nach Osterholz-Scharmbeck und von Bremervörde nach Stade.  Busverkehr existiert abgesehen vom Schülerverkehr meist nur als Rumpfangebot. Die Menschen wurden Schritt für Schritt immer abhängiger vom Auto gemacht.

Zum Glück blieb uns wenigstens die heutige EVB-Strecke erhalten. Und erfreulicherweise verbessert sich das Angebot laufend ein wenig. Inzwischen gibt es einen durchgehenden Stundentakt. Zum letzten Fahrplanwechsel wurde Bremervörde Teil des HVV-Gebietes. Zudem wurde ein zusätzlicher Zug eingerichtet, mit dem man abends um 21:38 Uhr von Bremervörde nach Bremerhaven fahren kann. In dieser Richtung muss es weiter gehen. Also: Wiederbelebung der Bahnstrecken von Stade über Bremervörde nach Osterholz und von Bremervörde über Zeven nach Rotenburg. Das Geld nehme man zum Beispiel durch Streichung der A 20. Es wäre mehr als genug.

Wir leben im Jahr 2020. Zwei trockene und heiße Sommer liegen hinter uns. In Australien brennt zur Zeit der Busch. Klimaschutz steht auf der Tagesordnung. Anfänge sind gemacht. Aber mit ihrem „Klimapäckchen“  wird die Bundesregierung der Situation nicht gerecht. Wir brauchen nicht noch eine Asphalt- und Betonpiste. Wir brauchen Moore, Wälder, Wiesen und Äcker. Die verfehlte Verkehrspolitik von vorgestern darf nicht durch den Bau der A 20 in die Zukunft verlängert werden!

Für Bremervörde und sein Umland– wie für viele andere Orte – brächte die A 20 einen Verlust an Lebensqualität. In Bremervörde würde es nicht viel ruhiger, in Elm und an anderen Zufahrtsstraßen käme Lärm dazu. Einige von uns träfe es besonders hart, weil sie ganz nah an der Autobahn wohnen müssten, lange Umwege hinzunehmen hätten oder landwirtschaftlich wichtige Flächen verlören. Wenn uns der Alltag verdorben wird, ist es weniger als ein zweifelhafter Gewinn, einige Ziele mit dem Auto schneller erreichen zu können,

Den Nachteilen durch den Bau der A 20  steht kein überörtliches Allgemeinwohl gegenüber. Vielmehr sind die Beeinträchtigungen und Schäden, die bei uns auftreten würden, Bestandteil eines viel größeren Desasters. Die A 20 ist Ausdruck einer umweltschädlichen und unsozialen Verkehrspolitik, die das Klima trotz besseren Wissens auch künftig weiter schädigen würde.

Es gibt keinen Grund, dieser Politik zuzustimmen.

Infos: trescherking@t-online.de

Bild

BZ zur Fridays for future-Demo in Bremervörde (vom 21.09.2019)

20.09.2019 – Klima-Demo in Bremervörde

Am 20. September wird weltweit für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit gestreikt und demonstriert. Es ist ein Protesttag für alle, nicht nur für Schüler*innen. In Bremervörde beteiligen wir uns zum ersten Mal daran. Kommt alle! Die Zeit zum Handeln ist jetzt!

Seit der Industrialisierung hat sich die Durchschnittstemperatur auf der Erde um etwa 1°C erhöht. Missernten, Stürme, Waldbrände, Wassermangel und Überschwemmungen sind dramatische Auswirkungen, die weltweit an vielen Orten zu spüren sind. 1°C Erwärmung ist auch deshalb erheblich, weil die Erderwärmung unbedingt unter 1,5°C gehalten werden muss. Ab 1,5°C, so die Einschätzung von Klimaexperten, droht die Erwärmung in einen Prozess einzutreten, der möglicherweise nicht mehr gestoppt werden kann.

Selbst bei uns im ehemals „Nassen Dreieck“ sind wir das zweite Jahr in Folge mit erheblicher Trockenheit konfrontiert. Dürre Bäume, ausgetrocknete Teiche und Bäche, dazu knappes Gras und teilweise schlechtere Ernteerträge sollten uns eine deutliche Warnung sein.

Um die Erderwärmung zu bremsen, sind weltweit umfassende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen notwendig. Ein rasches Ende des Abbaus und der Verbrennung fossiler Rohstoffe steht auf der Tagesordnung. Bäume und Wälder müssen als CO2-Speicher und zum Ausgleich des Kleinklimas erhalten und angepflanzt werden. Moore sind vor Austrocknen und Abbau zu schützen. Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und alle anderen Sektoren sind unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes um zu bauen. Abrüstung und Diplomatie heißen die Gebote der Stunde für den militärischen Bereich.

Möglich ist vieles: So würde ein sofortiger Kohleausstieg den CO2-Ausstoß in Deutschland um ein Viertel senken. Die Verkehrswende kann mit einer Tempobegrenzung von 120 km/h auf Autobahnen sowie 80 km/h auf Landstraßen sofort starten. Mit der Inbetriebnahme von Bahnstrecken wie der zwischen Stade-Bremervörde-Osterholz kann begonnen werden. Ein allgemeiner Autobahnbaustopp macht Mittel für Bahnen, Busse, Fahrrad und zu Fuß gehen frei… u.s.w…u.s.f….

Die zu ergreifenden Maßnahmen sind sozial auszurichten. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die allen Menschen dienen soll und nicht auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden darf.

15.09.2019 – Autokonzerne entmachten – Klima schützen – IAA blockieren!

Sand im Getriebe!

Wir sind ein klima- und verkehrspolitisches Aktionsbündnis. Wir bereiten eine offen angekündigte Blockade der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt vor. Unser Ziel sind autofreie Städte, mehr Platz für Fuß- und Radverkehr sowie ein massiv ausgebauter und kostenloser Nahverkehr. Der politische Stillstand zwingt uns, die Verkehrswende selbst in die Hand zu nehmen.

Ob Greta, Rezo, der Papst: Alle haben erkannt, dass die drohende Klimakatastrophe nur noch durch sofortige, radikale Maßnahmen abgewendet werden kann. Doch für die Autoindustrie? Gilt weiterhin rücksichtsloser Profit als Maxime. Längst ist sie damit zu einem der gefährlichsten Geisterfahrer auf dem Weg in die klimagerechte Zukunft geworden.

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) ist ihre Bühne. Dort treffen sich Konzernbosse und Verkehrsminister – und erschaffen gemeinsam ihr glitzerndes Image. Das Klima zahlt die Rechnung ihrer fossilen Statussymbole.

Diese Selbstbeweihräucherung auf Kosten junger Menschen und kommender Generationen darf nicht unbeantwortet bleiben: Statt immer breiterer Autobahnen wollen wir Fahrradwege und Bahntrassen!

Deshalb blockieren wir am 15. September in einer Aktion zivilen Ungehorsams die IAA. Öffentlicher Raum, den Autos sich genommen haben und die Politik für sie verteidigt: Wir erobern ihn zurück!

13.06.2019 Critical Mass in Bremervörde

Wir machen keinen Lärm…

…wir stinken nicht…

…wir verpesten nicht die Luft…

…UND TROTZDEM GEHÖREN DIE STRASSEN AUCH UNS!

Fahr mit – fahr Rad! Am 13.6. gemeinsam mit dem Rad durch Bremervörde. Treffpunkt 17 Uhr auf dem Rathausplatz. >>> www.cmbrv.wordpress.com

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