Monatsarchiv: Oktober 2011

Letztes November-Wochenende: Castor-Alarm!

Ende November rollt wieder ein Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll ins niedersächsische Gorleben.  Von 24. bis zum 30. November wird im Wendland entlang der Castor-Strecke  demonstriert und blockiert. Am Samstag, den 26.11. findet in Dannenberg eine Großdemonstration statt.

Auch wir werden im Wendland dabei sein. Ab Bremervörde fährt ein Bus nach Dannenberg zur Großdemo. Auch in Zeven und Sittensen können Leute zusteigen.

Also auf ins Wendland! Gegen die Zementierung Gorlebens als atomares Endlager! Alle Infos zum Castortrasport bei ausgetrahlt.de.

Bus Dannenberg

Dazu Jochen Stay:

„Die Bundsregierung hat den Ex-Vattenfall-Manager Bruno Thomauske damit beauftragt, in einem Gutachten die Eignung des Salzstocks in Gorleben als Atommüll-Endlager nachzuweisen. Thomauskes Lehrstuhl an der Uni Aachen wird von RWE finanziert. Damit dürfte das Ergebnis seiner „Sicherheitsanalyse“ feststehen.

Ich bin schon lange dabei, aber an diesen Filz und diese unglaubliche Frechheit kann und will ich mich einfach nicht gewöhnen. Genauso dreist fabuliert Umweltminister Röttgen derzeit von „ergebnisoffener Endlagersuche“, während im nächsten Bundestagshaushalt 73 Millionen Euro für den zügigen Ausbau in Gorleben und nur drei Millionen für die Forschung nach Alternativen vorgesehen sind. Das ist reine Placebo-Politik, um die Öffentlichkeit zu beruhigen.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, um zu verhindert, dass in den maroden Salzstock im Wendland hochradioaktiver Müll eingelagert wird: Wir müssen wieder auf die Straße gehen.

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