Monatsarchiv: Februar 2018

Termine

 

18.03.2018: Filmvorführung „G 20 – Die andere Geschichte“

Eine für Staatschefs abgeschottete Stadt einerseits, Randale und Polizeieingriffe andererseits – das ist das Bild, das vom G20-Gipfel in Hamburg 2017 übrig bleiben soll.

Wer nicht vor Ort war, hatte wenig Gelegenheit, die große Vielfalt an Aktionen und Demonstrationen mitzuerleben. Wer weiß schon etwas von „Nachttanzdemo“ und „Cornern“? Vom Gegengipfel „Für globale Solidarität“ mit 70 Workshops, vom Sonderzug aus der Schweiz und den Zehntausend beim Freiluftkonzert vor der „Welcome to Hell-Demo“? Wer erinnert sich noch an die Abschlussdemonstration mit 76 000 Teilnehmer*innen?

Eine große Anzahl bestehender und neu gegründeter politischer Gruppen setzte sich mit dem Gipfel auseinander und verbreitete auf Seminaren, Flugblättern und Broschüren gut durchdachte Konzepte und Vorschläge, wie die Probleme der heutigen Welt angegangen werden könnten. Sie stimmten ihre Aktionen aufeinander ab und zeigten sich solidarisch, auch als mit Angstmache und Repression versucht wurde, die Interessierten zu verunsichern und so vom Demonstrieren abzuhalten.

Am Sonntag, dem 18.3., um 16 Uhr, zeigt der Rosa-Luxemburg-Club Vörder Land den Film zu den Gipfelprotesten.

Ruth Christiansen, Aktivistin aus Hamburg, wird den Film präsentieren. Anwesend werden auch andere Gipfeldemonstranten sein, so dass es Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion geben wird.

Außerdem wird es aktuelle Informationen über die noch laufenden Ermittlungsverfahren, über die Untersuchungshäftlinge und die Prozesse geben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem Stand der Demokratie in Deutschland.

Sonntag, 18.3., 16 Uhr im Jugendhotel Ostel, Bremervörde, Feldstr. 9

 

 

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29.01.2018 – Demonstration in Bremervörde

 

Erin
Der türkische Präsident Erdogan sät wieder Krieg. Seit dem 21. Januar greift die Armee des NATO-Partners Türkei Afrin in Nordsyrien an und führt einen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat. Laut türkischen Regierungsvertretern sollen in Afrin „Terroristen“ bekämpft werden. Erdogan beruft sich auf sein angebliches Recht auf Notwehr. Tatsächlich angegriffen wird in Afrin aber das Gesellschaftsmodell, das hinter der „Demokratischen Föderation Nordsyrien“ steht: Basisdemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie. Und tatsächlich bekämpft werden in Afrin auch die Volksbefreiungskräfte (YPG = Volksverteidigungseinheit und YPJ = Frauenverteidigungseinheit). Die Kräfte, die in den letzten Jahren den erfolgreichsten und entschlossensten Kampf gegen den IS geführt haben. An vorderster Front bei den türkischen Truppen kämpfen Islamisten wie die Al-Nusra-Front.

Der Krieg in Afrin wird zudem hunderttausende Menschen in die Flucht treiben. Afrin war bis vor kurzem eine sichere Zufluchtstätte für über 500 000 Kriegsflüchtlinge aus anderen Teilen Syriens, darunter Eziden, Aleviten, Christen und andere Minderheiten.

Wir protestieren gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Afrin! Dort kämpft sie auch mit deutschen Waffen: Leopard-Panzer, G3-Gewehre und Geschütze aus deutschen Waffenschmieden. Die deutsche Bundesregierung ist also direkt mitverantwortlich für die türkischen Kriegsverbrechen in Afrin!

Wir fordern: Frieden in Afrin! Frieden in Kurdistan! Frieden im Mittleren Osten! Wir fordern die Bundesregierung auf, jegliche Waffenlieferungen an die Türkei einzustellen und massiv gegen den türkischen Einmarsch in Syrien zu protestieren. Die türkische Armee hat nichts in Syrien verloren!

BZ_20180130

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