Archiv der Kategorie: Anti Atom

Einweihung „Die Bleierne Zeit“

StatueAm 10. März 2014 wurde nach langer Standortsuche das Atommahnmal „Die Bleierne Zeit“ von Gerd Rehpenning eingeweiht. Die Statue hat ihren dauerhaften Platz nun in zentraler Lage in der Bremervörder Innenstadt, neben der Ratsapotheke, gefunden.

30 interessierte Bürger*innen folgten der Einladung zur Einweihung und verfolgten die Redebeiträge. Anschließend hielt ein Teil noch eine Mahnwache zum dritten Fukushima-Jahrestag ab.

Nachdem sich die Standortsuche mit der Stadtverwaltung als schwierig und langwierig erwiesen hat, danken wir besonders Inge Heise und der Liboriuskirche für die letztendliche Realisierung!

Artikel Bremervörder Zeitung. Anklicken zum Vergrößern.

Advertisements

FUKUSHIMA 360º – Das atomgespaltene Leben der Opfer vom 11. März 2011

MULTIMEDIA-VORTRAG 

Referent: ist der Umweltjournalist Alexander Neureuter

Wann: am 1. März ab 19 Uhr

Wo: im Ostel Jugendhotel, Feldstraße 9, Bremervörde

– Der Eintritt ist frei-

MutterMitKind_klWeltweit berichten die Medien kaum noch über Fukushima. Langsam aber sicher gerät die Atomkatastrophe in Vergessenheit und es verbreitet sich der trügerische Eindruck, dass alles nur halb so schlimm war, die Situation unter Kontrolle ist und sich das Leben der betroffenen Menschen wieder weitgehend normalisiert hat. Doch ist das wirklich der Fall? Wie sieht es heute aus in der Region um Fukushima – drei Jahre nach der größten Atomkatastrophe in der Geschichte der Menschheit? Wie hat die dreifache Reaktorkernschmelze den Alltag und das Leben der Menschen in Japan verändert?
Der deutsche Umwelt-Fotojournalist Alexander Neureuter, der im Jahr 2011 auch zehn Tage lang in der evakuierten Sperrzone von Tschernobyl recherchiert hat, begibt sich auf Spurensuche. Er blickt hinter die Kulissen des medialen Schweigens und erzählt anhand von 40 unterschiedlichen Personen und ihren Schicksalen davon, welche tief greifenden und unumkehrbaren Veränderungen der Atomunfall für jeden Betroffenen – einschließlich der 360.000 Kinder der Präfektur Fukushima – gebracht hat. 

Neureuter zeigt die Herausforderungen und Schwierigkeiten im alltäglichen Leben, berichtet über Verzweiflung und Hoffnung, teilt die Träume auf eine bessere Zukunft und wird Zeuge vom herausragenden Engagement einzelner Menschen, die selbstlos über sich hinauswachsen. Und er beschreibt die Skrupellosigkeit eines alteingesessenen Systems aus Ärzten, Beamten, Politikern, Medien, organisierter Kriminalität und Atomkonzernen, für die ein einzelnes Menschenschicksal nicht sehr viel zählt.

Aus mehr als 17.000 Fotos und über 80 Interviews mit Betroffenen entstand eine aktuelle Dokumentation über das Leben in der Präfektur Fukushima und über die vielen großen und kleinen Auswirkungen der Atomkatastrophe auf die japanische Gesellschaft. Mit Fakten und Informationen aus erster Hand widmet sich dieser Vortrag der Frage, ab welchem Punkt die Risiken einer Technologie gesellschaftlich, wirtschaftlich und ethisch untragbar werden.

Zum Referenten:

Alexander Neureuter wurde 1965 in Weert in den Niederlanden geboren. Nach seinem Jurastudium hat er als Executive Manager bei multinationalen Konzernen wie Daimler-Benz und Microsoft in Europa, den USA und Indien gearbeitet, bevor er das Schreiben und Fotografieren zu seinem Beruf gemacht hat.

Der Umwelt- und Reisejournalist lebt heute in Gartow im Wendland und arbeitet insbesondere an den Themen „Atomenergie“, „Erdgas-Fracking“ und „Chemie-Altlasten“. 2011 hat er zusammen mit dem Anti-Atom-Bündnis „.ausgestrahlt“ die Fotoausstellung „Was wäre, wenn …“ und den gleichnamigen Bildband mit Fotos seiner Tschernobyl-Expeditionen herausgebracht. 2014 hat er für das arte-Wissensmagazin „X:enius“ über Quecksilber-Altlasten als Folge der DDR-Erdgasförderung berichtet.

Fotos von der „Energiewende retten!“-Demo am 30.11.2013 in Berlin

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Gemeinsam mit Tausenden anderen haben mehrere Bremervörder am 30.11.2013 in Berlin für eine schnellere Energiewende demonstriert. Hier einige Bilder:

Berlin4 Berlin3 Berlin2 Berlin1

09. März 2013: Aktions- und Menschenkette um das AKW Grohnde. Bus ab Bremervörde

Zum 2. Jahrestag des Super-GAU in Fukushima soll das AKW Grohnde umzingelt werden, aber nicht am Zaun, sondern in 40 bis 60 Kilometer Abstand, in Dörfern und Städten mit einer Menschenkette, auf dem Land mit unzähligen Aktionen entlang der Strecke. Wie schon bei der großen Menschenkette von Brunsbüttel nach Krümmel im April 2010 kümmern sich unterschiedliche Anreiseregionen aus ganz Deutschland um jeweils unterschiedliche Streckenabschnitte. Insgesamt ist der Kreis (mit Lücken) 350 Kilometer lang: eine solche Aktion hat es noch nie gegeben! Kann das klappen? Nur, wenn Du kräftig mithilfst:

Gemeinsame Anfahrt mit dem Bus:

07.30 Uhr in Harsefeld,   08.00 Uhr in Bremervörde (Bahnhof),   08.30 Uhr Zeven,   Ankunft ca. 11.00 Uhr,   Rückfahrt in Grohnde ca. 14:00 Uhr

Fahrtkosten (Hin- und Rückfahrt):

Normal: 20 Euro,   Ermäßigt: 15 Euro,   Solibeitrag: 25 Euro

Interessierte melden sich bitte bei Rainer (Telefon 04761-2047 oder Email: reinbu77@web.de)

Fotoausstellung

Hier ein paar Fotos von der Fotoausstellung „Was wäre wenn…“. Wir hatten über 250 Besucher. Danke an alle Interessierten, den Eigentümer für die Räumlichkeiten und natürlich auch an Alexander Neureuter für die Ausstellung und den sehr guten Vortrag zur Eröffnung!

Artikel in der BZ über die Eröffnung, erschienen am 03.12.2012:   >>>lesen 

Ankündigung in der BZ, erschienen am 28.11.2012:   >>> lesen

kl_CIMG5107kl_CIMG5108

  kl_CIMG5111 kl_CIMG5123 kl_CIMG5127 kl_CIMG5131

03. November 2012 Nordenham: Auftaktdemo für die nächsten MOX-Transporte

Es wird ein Wagen aus Bremervörde zur Demo fahren. Bei Interesse meldet euch bitte bei aktionbrv@gmx.de

Weitere Infos unter:  http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/mox.html

29. April Gorleben: Picknickblockade

„Vollmundige Präsenz unter strahlendem Himmel – ein Protestpicknick“

Im Rahmen der Kampagne ‚Gorleben 365‘ blockierte das Aktionsbündnis gemeinsam mit dem Bündnis Energiewende Bülstedt und umzu (Bü-En-Bü) am 29. April den Zufahrtsweg zum geplanten Endlager Gorleben. Die Tische waren reich gedeckt, Wetter und Stimmung gut und die Straße für 5 Stunden dicht. Hier ein paar Eindrücke: